Wassertemperatur-Informationen zu:

Durch die Gliederung der sieben Kontinente gibt es drei große Ozeane. Den Atlantischen Ozean, der im Westen von Nordamerika und Südamerika und im Osten von Europa und Afrika abgegrenzt wird. Den Pazifischen Ozean der im Osten von Nord und Süd Amerika und im Westen von Asien abgegrenzt wird. Und dem Indischen Ozean abgegrenzt im Westen von Afrika im Osten von Indonesien und im Norden von Indien.

Neben den drei Ozeanen gibt es auch Nebenmeere, die auch als Mittelmeere bezeichnet werden, die durch Inselketten vom einzelnen Meergebiete von den Ozeanen abgetrennt sind. Bei den Mittelmeeren gibt es auch unterschiede:

  • Es gibt Randmeere, die am Rande eines Kontinents liegen, wie z.B. das Ochotskisches Meer, oder das Japanisches Meer oder gar die Nordsee.
  • interkontinentale Mittelmeere, die von mehreren Kontinenten eingeschlossen sind, wie z.B. das Arktische Mittelmeer (Nordpolarmeer), das Australasiatische, das Amerikanische (Karibische See und Golf von Mexiko) und das Europäische Mittelmeer.
  • und intrakontinentale Mittelmeere, die in einem Kontinent eingebettet liegen, wie z.B. die Hudsonbai, das Rote Meer, die Ostsee und der Persische Golf.

Damit bilden die großen drei Ozeane und die vier interkontinentalen Mittelmeere die sieben Weltmeere:

  1. der Atlantische Ozean (Atlantik),
  2. der Indische Ozean (Indik),
  3. der Pazifische Ozean (Pazifik, Stiller Ozean oder Großer Ozean),
  4. das Arktische (Nordpolarmeer),
  5. das Amerikanische (Karibisches Meer und Golf von Mexiko),
  6. das Australasiatische (begrenzt von den Sunda-Inseln, Australien, Neuguinea, den Philippinen und dem asiatischen Festland)
  7. und das Europäische Mittelmeer

Früher sprach man von den "Sieben Weltmeeren" und meinte damit bestimmte Teile des Weltmeers: Nordatlantik, Südatlantik, Nordpazifik, Südpazifik, Indischer Ozean, Nord- und Südpolarmeer.
 

Salzgehalt im Meerwasser

Der größte Teil der Erdoberfläche ist von Meerwasser bedeckt. Meerwasser ist chemisch gesehen eine wässrige Lösung, hauptsächlich von verschiedenen Salzen (Salzwasser). Natürliches Meerwasser enthält jedoch darüber hinaus noch eine Vielzahl anderer Bestandteile.
Meerwasser hat einen durchschnittlichen Salzgehalt (Salinität) von 3,5 % Massenanteil. Das entspricht einem Salzanteil von 35 Gramm pro Kilogramm Meerwasser. Der Gesamtsalzgehalt schwankt je nach Meer. Die Ostsee hat einen Salzgehalt von 0,2 bis 2 %. Einige Binnenseen ohne Abfluss haben weit höhere Salzanteile im Wasser; das Tote Meer ist für seinen Salzgehalt von 28 % bekannt.
Der Mittelwert gilt somit vor allem für das Hauptvolumen der Ozeane und auch für die meisten Nebenmeere wie etwa die Nordsee. 1819 entdeckte Alexander Marcet, dass das Verhältnis der Haupt-Ionen des Meerwassers in allen Ozeanen genau gleich ist. Dieses Prinzip der konstanten Proportionen gilt unabhängig vom Gesamtsalzgehalt des jeweiligen Meeres.
Das Salz ist im Meerwasser dissoziiert, also in Ionen gespalten. Letztere werden erst beim Eindampfen des Wassers zu Salzen, die sich entsprechend ihrer Löslichkeit bilden und in Schichten ablagern. Der Hauptanteil der Anionen ist das Chloridion, gefolgt vom Sulfation. Bei den Kationen überwiegt das Natriumion, weshalb die Hauptmenge der auskristallisierten Meeressalze aus Natriumchlorid (Kochsalz) besteht. Magnesium-, Calcium- und Kalium-Ionen sind mit geringeren Anteilen vertreten. In Spuren sind noch weitere Ionen enthalten, davon ist das Spurenelement Jod erwähnenswert, weil infolgedessen in früheren Zeiten in Küstennähe weniger Menschen an Jodmangel litten als im Inland.

Auf wasser.temperaturen.info werden neben den Wassertemperaturen der großen und kleinen Meere auch die wichtigsten Binnenseen und Binnengewässer Temperaturen Europas dargestellt. Viel Spaß beim informieren und den darauffolgenden Urlaub am Wasser.